Ersttäter Alkohol: Was Ihr Promillewert für die MPU bedeutet

Sie wurden zum ersten Mal wegen Alkohol am Steuer auffällig und müssen jetzt zur MPU. Der entscheidende Faktor für Ihre MPU-Strategie ist der Promillewert, der bei Ihnen gemessen oder rückwärts gerechnet wurde. Von ihm hängt ab, ob Sie mit kontrolliertem Trinken antreten können oder Alkoholabstinenz nachweisen müssen.

Warum der Promillewert so entscheidend ist

Der Promillewert ist für den MPU-Gutachter ein wichtiger Hinweis auf Ihre Alkoholgewöhnung. Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihr Körper bereits an größere Mengen Alkohol gewöhnt ist. Ein Gelegenheitstrinker wird bei 1,5 ‰ in der Regel deutliche Ausfallerscheinungen zeigen. Wer bei 2,5 ‰ noch halbwegs normal funktioniert, muss regelmäßig erhebliche Mengen trinken - sonst wäre das körperlich nicht möglich.

Als Faustregel gilt: Bis etwa 1,9 ‰ ist kontrolliertes Trinken eine Option. Ab etwa 2,1 ‰ wird Abstinenz erwartet. Dazwischen liegt eine Grauzone, in der weitere Faktoren eine Rolle spielen.

Wählen Sie Ihren Promillebereich

Um eine positive Prognose bei der MPU zu bekommen, müssen Sie Ihr Trinkverhalten radikal verändert haben. Je nach Promillewert ist dabei kontrolliertes Trinken noch eine Option oder Abstinenz wird notwendig:

Unter 1,9 ‰
Zwischen 1,9 und 2,1 ‰
Über 2,1 ‰

Nicht sicher welcher Wert gilt?

Manchmal ist der genaue Promillewert nicht eindeutig: Vielleicht wurde bei Ihnen eine Blutprobe genommen und der Wert nachträglich rückgerechnet, oder es gibt einen Unterschied zwischen dem Wert am Steuer und dem Wert bei der Blutentnahme auf der Polizeistation. Im Zweifelsfall ist der höchste dokumentierte oder rückgerechnete Wert der relevante.

Falls Sie unsicher sind, welcher Wert für Ihre MPU-Strategie maßgeblich ist, klären wir das gerne in meinem kostenlosen Erstgespräch:

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren